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Bei Max in der Malenger Mühle
in der nähe der legendenumwobenen Kirche von st. Vigil
betreibt der malenger Bauer am Frötschbach eine alte mühle.
Die leidenschaft von max Plunger gilt den originalen Getreidesorten.
Text: Barbara Pichler
Fotos: Helmuth Rier
12 ALPE | sommer
»
Der Bauer des Malenger Hofes, Max
Plunger, ist eigentlich ein ruhiger, zurückhaltender
Mensch. Doch wenn es
um seine Mühle und den damit verbundenen
Kornanbau geht, dann kann der Max erzählen.
Stundenlang. Die historische Mühle und
der Anbau alter, originaler Getreidesorten sind
seine Passion. Seit Jahren beschäftigt er sich mit
den Auswirkungen des Anbaus von genmanipulierten
Getreidesorten. Und schon lange warnt er
davor. Er kann nicht verstehen, wieso ein Bauer
Getreide anbauen sollte, das nur einmal keimt. Die
Getreidesorten, die er anbaut, kennt er noch von
seinem Vater: den Otterbacher Roggen und Wei-
zen, keine gekreuzten Hybridsorten, sondern ein
originales Korn. „Der Ertrag ist kleiner, doch das
Korn ist viel krankheitsresistenter. Außerdem wird
es von Allergikern besser vertragen. Immer wieder
werde ich gebeten, etwas von meinem Mehl
abzugeben, denn viele Leute haben die Erfahrung
gemacht, dass sie es besser vertragen“, meint Max
stolz. Dies sei für ihn die Bestätigung, dass er auf
dem richtigen Weg ist.
Kulturhistorisches Juwel. Die Mühle und die Liebe
zum Kornanbau hat der Max von seinem Vater geerbt.
Und von ihm hat er gelernt, wie das Korn gemahlen
wird und wie die Mühle funktioniert. Das
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Das alte Mühlrad
am Frötschbach
verrichtet noch
immer seinen Dienst.
sommer | ALPE 13