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ALPE 2010

Bei Max in der Malenger Mühle in der nähe der legendenumwobenen Kirche von st. Vigil betreibt der malenger Bauer am Frötschbach eine alte mühle. Die leidenschaft von max Plunger gilt den originalen Getreidesorten. Text: Barbara Pichler Fotos: Helmuth Rier 12 ALPE | sommer » Der Bauer des Malenger Hofes, Max Plunger, ist eigentlich ein ruhiger, zurückhaltender Mensch. Doch wenn es um seine Mühle und den damit verbundenen Kornanbau geht, dann kann der Max erzählen. Stundenlang. Die historische Mühle und der Anbau alter, originaler Getreidesorten sind seine Passion. Seit Jahren beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des Anbaus von genmanipulierten Getreidesorten. Und schon lange warnt er davor. Er kann nicht verstehen, wieso ein Bauer Getreide anbauen sollte, das nur einmal keimt. Die Getreidesorten, die er anbaut, kennt er noch von seinem Vater: den Otterbacher Roggen und Wei- zen, keine gekreuzten Hybridsorten, sondern ein originales Korn. „Der Ertrag ist kleiner, doch das Korn ist viel krankheitsresistenter. Außerdem wird es von Allergikern besser vertragen. Immer wieder werde ich gebeten, etwas von meinem Mehl abzugeben, denn viele Leute haben die Erfahrung gemacht, dass sie es besser vertragen“, meint Max stolz. Dies sei für ihn die Bestätigung, dass er auf dem richtigen Weg ist. Kulturhistorisches Juwel. Die Mühle und die Liebe zum Kornanbau hat der Max von seinem Vater geerbt. Und von ihm hat er gelernt, wie das Korn gemahlen wird und wie die Mühle funktioniert. Das » Das alte Mühlrad am Frötschbach verrichtet noch immer seinen Dienst. sommer | ALPE 13

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