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Zurperson
Andreas Winkler managt den Bereich
Alpine Technologien im TIS innovation
park. Winkler ist hauptverantwortlicher
Koordinator der Unternehmenskooperationen,
die innerhalb der
Cluster Bau, Holz &Technik, sports &
winterTECH sowie Zivilschutz & Alpine
Sicherheit zustande kommen. In
die Netzwerkarbeit des Bereichs Alpine
Technologien sind über 400 Südtiroler
Unternehmen eingebunden.
auseinander setzen. Die Entwicklung
und der Vertrieb völlig neuer künstlicher
und temperaturunabhängiger
Gleitflächen birgt große Chancen für
neue Märkte. Weiteres Innovationspotenzial
liegt aber nach wie vor in
der Optimierung von Energieeffizienz,
Wasserverbrauch, Herstellungskosten,
Betriebstemperatur und Steigerung
der Schneequalität.
radius: Worauf muss generell bei Neuentwicklungen
im Sportbereich geachtet
werden?
a. Winkler: Sport im alpinen Gelände
muss immer den Sicherheitsfaktor im
Auge behalten. Hier gibt es bereits viele
innovative Ansatzpunkte. Beispielsweise
können Protektoren entwickelt
werden, die durch den Einsatz von
Sensortechnik dabei helfen, Ski- oder
Mountainbike-Unfälle zu verhindern
oder wenigstens die Unfallfolgen zu
mildern. Gleichzeitig müssen auch
Schadstoff- und Lärm-Emissionen reduziert
werden.
radius: Sie sprechen das Thema Elektromobilität
gerade selbst an. Gibt es
hier nur Nutzungsmöglichkeiten im
Tourismus oder sehen Sie auch Innovationspotenzial
für andere Sektoren?
a. Winkler: Eine Positionierung Südtirols
als Modellregion für Elektromobilität
würde nicht nur eine Steigerung
der Lebensqualität im Land
bewirken, sondern auch die Attraktivität
und Einzigartigkeit des Landes
als Tourismusdestination erhöhen.
Touristische Gebiete in Südtirol könnten
in Zukunft zur „verbrennungsmotorfreien“
Zone werden. Die Gäste gelangen
mit einer Elektro-Seilbahn in
ihr Feriengebiet, steigen dort in den
Elektro-Bus um und werden in ihr
aktuell
Hotel gebracht, wo ihnen ein Elektro-
Auto oder ein Elektro-Fahrrad zur
Verfügung gestellt wird. Gemeinsam
mit Südtiroler Unternehmen beschäftigen
wir uns im TIS innovation park
bereits intensiv mit dieser Herausforderung.
Wir haben eine Arbeitsgruppe
installiert, die Konzepte für touristische
Modellregionen entwickeln
soll, die sich durch eine Verkehrsinfrastruktur
auszeichnen, die verstärkt
auf Elektromobilität setzt.
radius: Jetzt reden wir wieder über
den Tourismus. Wie sieht es mit anderen
Sektoren aus?
a. Winkler: In verschiedenen Südtiroler
Unternehmen ist eine große Fachkompetenz
und Erfahrung in der Entwicklung
und dem Bau von Klein- und
Kleinstfahrzeugen, von land- und forstwirtschaftlichen
Geräten und Fahr-
Vision: Elektroantrieb
für Pistenfahrzeuge
Zivilschutz: Multifunktionalität
von Geräten und Fahrzeugen
zeugen sowie von Pistenfahrzeugen
vorhanden; eine Erweiterung auf Elektroantrieb
wäre technisch handhabbar
und würde den beteiligten Unternehmen
neue Märkte erschließen helfen.
Auch die Automatisierung landwirtschaftlicher
Tätigkeiten durch den
Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien
ist möglich.
GPS, 3D-Sensortechnik und digitalisierte
Daten zur automatischen Steuerung
von Geräten zum Mähen, Wenden,
Schwaden, Aufnehmen gehören
ebenfalls zum weiten Innovationsfeld.
radius: Zum Bereich der Alpinen
Technologien im TIS gehören auch die
Cluster Bau und Holz. Welche Schwerpunkte
legen Sie hier?
a. Winkler: Verkürzt würde ich es auf
den Nenner bringen: Landschaft, Design,
Automatisierung. Die verbesserte
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