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Georg Hochko� er
50 10/2011 Inserat: themenbereich Weißes Kreuz
Tel. 0471 941 143
aktuell
10/2011
51
gra� k@mediaradius.it
Gefahren Vermeiden
Skitouren erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind
aber auch mit Gefahren verbunden. Daher sollten sich
Tourengeher optimal vorbereiten und die eigene
Kondition nicht überschätzen.
Damit sich vor allem Anfänger gegen böse Überraschungen
(Felle vergessen, Piepser-Batterien leer, Lawinenschaufel
in der Garage usw.) wappnen, hat sich eine
Check-Liste bewährt. Unter die Rubrik Ausrüstung fallen
Skitourenschuhe, Tourenski mit Tourenbindung, Steigfelle
und Harscheisen, Ski-/Teleskopstöcke, Lawinenschaufel
und -sonde, LVS-Gerät, Biwacksack, Rucksack, Sonnenbrille,
Sonnenschutzmittel, Skibrille, Trinkflasche, Verpflegung
für unterwegs, Verbandszeug, Rettungsdecke,
Wanderkarte, Höhenmesser, Stirnlampe, Werkzeug (je
nach Bedarf) und das Handy.
Pistenrettung hilft schnell
Die Pistenrettung ist
ein Bereitschaftsdienst
des Weißen Kreuzes
auf den Skipisten auf
dem Kronplatz, der
Schwemmalm, in
Obereggen und
am Rosskopf.
Versicherung für den Notfall
Vor allem im alpinen Gelände abseits der gesicherten Pisten
kann es zu Stein- und Eisschlag, Wächtenbrüchen, Absturzgefahr,
Spaltenstürzen und Lawinenabgängen kommen. 30
Prozent aller Lawinentoten sterben nicht durch Ersticken
bzw. durch Erfrieren, sie erliegen vielmehr ihrem Traumata,
weil sie z.B. über Felsen gestürzt oder mit einem Baum kollidiert
waren. Sicherheit ist daher das oberste Gebot. Jeder
Tourengeher sollte einen Helm und Protektoren tragen. Und
falls man doch am Berg Hilfe braucht, ist es wichtig, dass
man eine Unfallversicherung abgeschlossen hat. Sonst wird
es richtig teuer!
Am Berg besteht immer ein Restrisiko, das nicht völlig ausgeschlossen
werden kann. Damit dieses Restrisiko aber so klein
als möglich bleibt, sollte jeder Tourengeher sich rechtzeitig
vorbereiten. Dazu zählen vor allem, dass man sich über die
Wetter- und Lawinenlage sowie die Schneeverhältnisse infor-
Weißes Kreuz – 360 Grad Hilfe | www.wk-cb.bz.it | T. 0471 444 444
miert, die eigene Kondition richtig einschätzt und die Tour
diesen Konditionen entsprechend auswählt. Anfänger sollten
nichts riskieren und lieber die Skier abschnallen, wenn sie
sich der Situation nicht mehr gewachsen fühlen.
Gut geplant ist die halbe Miete
Durch eine gute Touren-Planung lassen sich die meisten
Lawinenunfälle vermeiden. Ist die Ausrüstung komplett und
die Route entsprechend der eigenen Kondition gewählt, das
Wetter schön und die Lawinengefahr gering, dann kann es
losgehen. Ganz wichtig sind eine gute Zeitplanung und aufmerksame
Wetterbeobachtung. Man sollte eine Tour immer
rechtzeitig beenden, bei Regen auf gesicherten Pisten bleiben
und im Zweifelsfall lieber umdrehen. Solo-Touren sollte
man ebenfalls vermeiden, denn ein Bergkamerad könnte im
Notfall rasch Hilfe holen.
Während der Tour ist es wichtig, dass man das Gelände
genau beobachtet. Mit zunehmender Geländeneigung steigt
die Gefahr eines Lawinenabgangs. Über abgeblasene Rücken
sollte man deshalb lieber ohne Skier auf- bzw. absteigen. Die
Lawinengefahr steigt mitunter sehr abrupt, wenn es nach
einer längeren, niederschlagsfreien Kälteperiode schneit. Bereiche
unterhalb von Gleitschneemäulern sollte man deshalb
möglichst meiden.
Bergaufgehen ist mühsam und kostet viel Kraft. Wer seine
Kräfte nicht einteilt, hat für die Abfahrt nicht mehr ge-
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nügend Reserven. Beim Aufstieg lieber leichter
bekleidet gehen, sonst gerät man schnell ins
Schwitzen und verliert zu viel Flüssigkeit. Ein
frisches Unterhemd am Gipfel verhindert, dass
dem Körper durch nass geschwitzte Wäsche
Wärme und Kraft entzogen wird. Ein heißer
Tee aus der Thermoskanne sorgt für
zusätzliche Körperwärme, bevor man
die Abfahrt in Angriff nimmt.
Der neue Amarok.
Bahnt sich seinen Weg, wo andere
an ihre Grenzen stoßen.
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