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Wald – ein Kapital Südtirols
tirols Wäldern. Neben der Bedeutung für das Ökosystem,
als Trinkwasserreservat, den Tourismus und zu Erholungszwecken
erhält der Wald durch den Rohstoff Holz wieder
einen höheren Stellenwert.
Das neue Konzept „WertHolz“ von der Maschinenring-
Service GmbH eröffnet allen Waldbesitzern neue Perspektiven
für die Nutzung dieses Kapitals.
Die Hälfte der Südtiroler Landesfläche ist bewaldet. 297
Millionen Bäume befinden sich in den Wäldern, das sind
rund 110 Millionen Festmeter Holz. Doch nur rund die
Hälfte der 292.000 Hektar bewirtschaftbaren Flächen werden
derzeit bewirtschaftet. Dies liegt an der Lage der Wäl-
NEU: Weg- und Feldsanierung mit der Fräse
www.rcmarketing.it Ein riesiger, großteils ungenutzter Reichtum ruht in Süd-
der, denn viele Flächen sind im gebirgigen Gelände schwer
oder nicht zugängig. Das Einzugsgebiet des Waldes wird
immer größer, er wächst immer weiter ins Tal und die Waldgrenze
steigt ständig. Unser Wald wächst jährlich in Fläche
und Volumen. Um rund 970.000 Festmeter Holz erhöht sich
in jedem Jahr der Holzbestand. Grund dafür ist aber nicht
nur das natürliche Wachstum, sondern die vielen unbewirtschafteten
Flächen, die nicht mehr geschlägert werden.
Viel Wald und viele Besitzer
Das riesige Areal ist kleinflächig zersplittert. Fast 23.000
Waldbesitzer werden in Südtirol gezählt. Auf 18.000
Einzelwaldbesitzer, zumeist bäuerliche Betriebe, entfallen
70 Prozent der Waldgesamtfläche. Die durchschnittliche
Waldfläche je Anwesen beträgt weniger als zehn Hektar,
rund die Hälfte besitzt nur fünf oder weniger Hektar Wald.
Der Rest gehört den Gemeinden und anderen Körperschaften
sowie der Kirche. Doch auch sie sind zumeist nicht sehr
ausgedehnt. Die durchschnittliche Betriebsgröße von Gemeinschaftswäldern
liegt bei 113 Hektar. Nur zwei Prozent
des Waldes gehört dem Land Südtirol. Seit Jahrhunderten
werden die Wälder Südtirols zur Holzgewinnung genutzt.
Doch viele der Waldbesitzer haben nicht mehr die Möglichkeit,
selber ihre Flächen zu pflegen. Sie liegen deshalb brach.
Der Wald ist keine Sparkasse
„Es ist nicht nötig, dass die Wälder jährlich gesäubert und
verjüngt werden, allerdings sollte in regelmäßigen Abständen
von zehn Jahren geschlägert und gepflegt werden. Um
so besser ein Wald gepflegt wird, um so höher ist der Ertrag,
was gleichzeitig Gewinn bedeutet“, betont Elmar Gruber
vom Maschinenring-Service.
Südtirols Wälder weisen noch eine weitgehend natürliche
Baumartenzusammensetzung auf. Dies macht ihren besonderen
Reiz aus, ist aber bei kleinflächiger Nutzung für den
Besitzer von Nachteil. Kleine Partien an Holz lassen sich
nur schlecht oder gar nicht verkaufen, das Auslichten der
Wälder ist deshalb für viele unrentabel.
Vielfältige Einsatzbereiche:
• zum Entsteinen von Feldern und Wiesen
• zur Sanierung von Forstwegen
Viele Vorteile für den Bauern:
• mehr Feldertrag durch weniger Steine
• Wegsanierung mit wenig Aufwand und Kosten
• kein Auffüll-Material mehr notwendig
ÖKOWEGEBAU Stoll Erhard
Rienzstr. 5 • 39039 Niederdorf (BZ)
Tel. 348 24 55 478 • www.oekowegebau.it
Alternative: genossenschaftlicher Zusammenschluss
Die Maschinenring-Service GmbH bietet allen Besitzern
eine optimale Alternative, in Zukunft den wertvollen Rohstoff
Holz in fast allen Standorten wirtschaftlich zu nutzen.
In genossenschaftlicher Zusammenarbeit werden die Wälder
bearbeitet. Die Besitzer stimmen mit der Genossenschaft
den Umfang der Maßnahmen und Zeitpläne ab. Angestrebt
wird die Mitgliedschaft möglichst vieler Waldbesitzer, um
bei der Bewirtschaftung der benachbarten Parzellen gemeinsam
organisieren zu können. Auf diese Weise werden auch
kleinste Flächen optimal ausgenutzt und aufgewertet.
WERT
HOLZ
Genossenschaftliche Wertschöpfung
heimischen Holzes
aktuell
297.000.000 Bäume in unseren Wäldern 292.00 ha bewirtschaftbarer
Wald 23.000 Waldbesitzer im Land 50%
unbewirtschafteter Wald 950.000 fm Holzzuwachs im
WertHolz ist ein nachhaltiges Konzept zur
Jahr 297.000.000 Bäume in unseren Wäldern 292.00 ha
genossenschaftlich organisierten Waldbewirt-
bewirtschaftbarer Wald 23.000 Waldbesitzer im Land
schaftung und Holzvermarktung. Ziel der neuen
50% unbewirtschafteter Genossenschaft, welche Wald 2012 950.000 gegründet fm werden Holzzuwachs
im Jahr soll, 297.000.000 ist es dem Produkt Bäume Holz in unseren neuen Wert Wäldern zu 292.00
ha bewirtschaftbarer geben und die Waldbesitzer Wald 23.000 in der Waldbesitzer gesamten im Land
50% unbewirtschafteter Thematik zu unterstützen. Wald 950.000 fm Holzzuwachs
im Jahr 297.000.000 Bäume in unseren Wäldern 292.00 ha
bewirtschaftbarer Wald 23.000 Waldbesitzer im Land 50%
unbewirtschafteter Wald 950.000 fm Holzzuwachs im Jahr
297.000.000 Bäume in unseren Wäldern 292.00 ha bewirt-
Machen wir was draus.
Maschinenring Service – Innsbruckerstraße 27 – 39100 Bozen
T 0471 1886530 – info@wertholz.bz.it
„Kräfte gebündelt
einsetzen …“
Radius sprach mit Elmar Gruber, Geschäftsführer
des Maschinenring-Service, über das neue Konzept
der genossenschaftlichen Wertschöpfung heimischen
Holzes „WertHolz“.
„Radius“: Warum sollten Waldbesitzer
der Genossenschaft beitreten?
Elmar Gruber: Im Genossenschaftssystem
werden gebündelt
alle Kräfte umweltschonend und
kostengünstig eingesetzt. Wir stellen
die nötige Technik, gut ausgebildetes
Personal und die Kontakte
zur Vermarktung und Weiterver-
Elmar Gruber
arbeitung. Auf diese Weise ist es
auch möglich, regionale Kreisläufe
vorzuplanen und feste Arbeitsplätze
zu schaffen, denn die gesamten Flächen müssen in
periodischen Zeiträumen bearbeitet werden. Eine sorgfältige
Holzernte geht schonend mit dem Boden und
Waldbestand um und fördert den Nachwuchs junger
Bäume und die biologische Vielfalt.
„Radius“: Welcher Vorteil entsteht für den einzelnen
Waldbesitzer?
Elmar Gruber: Wir bieten Beratung und konkrete Vorschläge,
wie die Flächen optimal zu nutzen sind. Hat
sich der Waldbesitzer entschlossen, die genossenschaftlichen
Strukturen zu nutzen, entscheidet er selber,
was getan werden soll und überträgt die Ausführung
der Genossenschaft. Durch die Zusammenlegung der
Arbeiten können kostengünstigere Großaufträge zur
Schlägerung und den Abtransport erteilt werden. Beim
Verkauf entstehen größere, gut zu vermarktende Partien
aller Holzarten im Sortiment. Bisher ungenutztes
Kapital steigt so im Wert und liefert gleichzeitig finanziellen
Gewinn für jeden Einzelnen und die heimische
Wirtschaft.
„Radius“: Holz ist ein wertvoller, in Südtirol in großen
Mengen vorhandener Rohstoff. Wie kann dieser natürliche
Schatz effizienter genutzt werden?
Elmar Gruber: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff,
dessen Wert immer mehr steigt. Es gibt kein schlechtes
Holz mehr, bei der Holzverarbeitung entsteht kein
Abfall. In der Genossenschaft wird jeder Festmeter der
richtigen, ökologisch sinnvollen Nutzung zugeführt.
Das heißt, er wird als hochwertiger Bau- und Werkstoff,
aber auch als Biomasse als Energiequelle der Heizkraftwerke
eingesetzt.