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Radius Alpine Technologien 2017

14 07/2017 Es war ein Projekt, das nicht nur in die Unternehmensgeschichte der Bayerischen Zugspitzbahn AG eingeht: Deutschlands höchster Berg hat ab 21. Dezember 2017 eine neue Seilbahn. Bereits am 18. Dezember, drei Tage vor der offiziellen Eröffnung, wird Rai Südtirol einen Sonderbericht zum Bauprojekt zeigen. Ein Unterfangen, dessen Planungsphase allein drei Jahre beanspruchte. Zu den größten Herausforderungen zählten nicht nur die Höhenlage und die Wetterbedingungen auf knapp 3.000 Metern über dem Meeresspiegel, sondern auch die exponierte Lage der Baustelle am Berg sowie das Thema Logistik. „Für das Projekt musste alles just in time angeliefert werden, da die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt sind. Über 500 Fahrten mit der Materialseilbahn waren allein dafür notwendig“, schildert Thomas Rossetto, Projektleiter bei Stahlbau Pichler. Beginn der Arbeiten im Frühjahr 2016 Im April 2016 gingen die Stahlbauarbeiten los, und im Oktober 2016 wurde bereits mit der Fassadenumsetzung begonnen. Im Zuge der Projektplanung bei der punkt der Arbeiten von uns dar. Etwa 2.500 Qudratmeter Pfosten-Riegel-Fassade, 550 Quadratmeter Brandschutzfassade, 450 Quadratmeter Blechfassade, 900 Quadratmeter Glas und über 2.100 Quadratmeter Holzfassade wurden verbaut.“ Nach dem Bau der neuen Spieljochbahn wird bereits eine weitere 3S-Bahn geplant, die das Spieljoch ans Hochzillertal direkt anbindet, ohne den Umweg über Hochfügen. Die Gondelbahn soll ab Winter 2019/20 weit oberhalb des Tals schweben und wäre ein sogenannter Peak-to-Peak-Lift. Insgesamt könnten Skifahrer dann über 100 zusammenhängende Pistenkilometer im Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen genießen. Stahlbau Pichler GmbH Edisonstraße 15 | 39100 Bozen Tel. 0471 065 000 info@stahlbaupichler.com | www.stahlbaupichler.com Seilbahn Zugspitze – das Megaprojekt Stahlbauumsetzung entschied man sich auf der Südseite zur Einrüstung der Stahlstützen. Aufgrund der alpinen Höhe von 2.960 Metern findet die Umsetzung vor allem am Nordteil über steil abfallendem Bergmassiv statt und fordert die Monteure physisch und auch psychisch. „Am Ende wird Stahlbau Pichler 1.060 Tonnen Stahl verarbeitet und 5.930 Quadratmeter Fassade umgesetzt haben“, schildert Max Stofferin, Bauleiter von Stahlbau Pichler, eindrucksvoll. Die neue Bergstation verfügt über drei Ebenen samt Gastronomie zur Bewirtung der Gäste sowie eine Gipfelterrasse mit Rundum-Panoramablick. Die Bahnsteige sind voll verglast, damit schon Ein- und Ausstieg dem optischen Erlebnis des überwältigenden Bergpanoramas ringsumher dienen. Das riesige Treppenhaus aus Glas und Stahl an der Südseite, ganz und gar das Werk von Stahlbau Pichler, ist zwischen zweiter und dritter Etage mit Sitzstufen ausgestattet worden. Dazu ein passender Abschluss von Tanja Pichler: „Als Ersatz für die bis 1990 an dieser Stelle gelegene Sonnenterrasse ist mit dieser Konstruktion sozusagen ein Amphitheater für den Chor der Berggipfel entstanden!“ Foto © Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

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