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Radius Energie und Umwelt 2017

6 05/2017 Die Energieeffizienz steigern und erneuerbare Energiequellen stärker nutzen. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Landesregierung die Förderbeiträge von 30 Prozent auf teilweise 70 Prozent angehoben. „Mit dieser großzügigen Förderung für Private, für Unternehmen und für Gemeinden wollen wir die positive Entwicklung einer nachhaltigen Energiepolitik unterstützen, einen nachhaltigen Beitrag zur Reduzierung von umweltschädlichen Gasen leisten und dem Klimawandel entgegenwirken“, begründet Umweltlandesrat Richard Theiner das Maßnahmenpaket, das die Landesregierung im Februar 2017 beschlossen hat. Energie-Südtirol-2050 Die Optimierung der Energieeffizienz und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energieträger sind deshalb zentrale Säule des Klimaplans „Energie-Südtirol-2050“. In diesem Plan wurden Ziele und Maßnahmen für einen aktiven Umwelt- und Klimaschutz festgelegt: 1. Bis 2020 soll der Energiebedarf zu 75 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern abgedeckt werden: 2. Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) pro Kopf und Jahr wird von 4,7 Tonnen im Jahr 2008 auf weniger als vier Tonnen im Jahr 2020 reduziert; 3. Der Pro-Kopf-Energieverbrauch wird von 2.761 Watt im Jahr 2008 auf 2.500 Watt im Jahr 2020 abgesenkt. Dass die neuen Richtlinien zur Förderung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen ihre Wirkung nicht verfehlen, zeigt die Anzahl der im Amt für Energieeinsparung eingereichten Beitragsgesuche: Immerhin wurden 650 Gesuche für die Gewährung von Beiträgen von Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden eingereicht. aktuell Der effiziente und sparsame Um Kompetente Beratung im Vorfeld und eine fachgerechte Ausführung sind Voraussetzung für effizientes Sanieren. „Ein großes Augenmerk wurde bei der Erarbeitung der neuen Richtlinien auf die energetische Sanierung von Gebäuden gelegt“, betont Petra Seppi, Direktorin des Amtes für Energieeinsparung. Die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs in Südtirol wird für Heizung und Warmwasser benötigt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Großteil der Gebäude energetisch noch nicht saniert ist. Der Fördersatz für die energetische Gesamtsanierung wurde deshalb von 30 Prozent auf 50 Prozent angehoben, wenn dadurch ein KlimaHaus Standard C oder das Gütesiegel KlimaHaus R erreicht wird. Anreiz für eine energetische Sanierung Einen besonderen Anreiz hat die Landesregierung für die energetische Gesamtsanierung von Mehrfamilienhäusern mit mehr als fünf Baueinheiten geschaffen, indem sie den Fördersatz auf 70 Prozent anhob, denn gerade bei Kondominien ist ein großes Einsparpotenzial vorhanden. Neben der energetischen Sanierung fördert das Land auch die Nutzung erneuerbarer Energien. Für den Einbau von automatisch beschickten Heizanlagen für feste Biomasse, für den Einbau von Stückholzvergaserkesseln und Wärmepumpen in bestehenden Gebäuden erhalten die Antragsteller bis zu 50 Prozent der Mehrkosten, die im Vergleich zu einer konventionellen Anlage entstehen. Auch hier muss nach Durchführung der Maßnahme ein KlimaHaus Standard C oder das Gütesiegel Klimahaus R erreicht werden. „Besonders viele Gesuche wurden für den Einbau einer thermischen Solaranlage, für deren Beitragsgewährung kein KlimaHaus-Standard vorgesehen ist, im Amt für Energieeinsparung eingereicht“, sagt Seppi und weist darauf hin, dass der Einbau thermischer Solaranlagen auch bei Neubauten gefördert wird. Von den neuen Richtlinien profitieren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen. Allerdings variieren die

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