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Radius Top 100 2017

INFO-PR 32 06/2017 Ein Holzhaus, frei von Nägeln, Schrauben, Leim und anderen Behelfsstoffen sollte es sein. Dieser Traum vom Eigenheim war schuld daran, dass der Vinschger Herbert Niederfriniger vom Förster in Prad zum Unternehmer wurde. Ein Sprung ins kalte Wasser: vom sicheren Landes posten in die Unternehmerwelt. Geboren und aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, spielten Wald, Wiesen und Natur seit jeher die Hauptrolle. Die Anforderungen an sein Traumhaus konnte vor zwölf Jahren kein Hersteller erfüllen. Gemeinsam mit Armin Strickner aus Ridnaun, einem Kollegen aus der Holztechnikerschule, wurde an einem ökologischen und baubiologischen Vollholzhaus getüftelt und anschließend zum Patent angemeldet. Damit war zwar der Grundstein gelegt, für ein erfolgreiches Durchstarten fehlten aber Zeit und Kapital. „Wir hatten unsere Idee zum Patent angemeldet“, erinnert sich Herbert Niederfriniger. „Doch was uns fehlte, waren das nötige Geld und natürlich auch die Zeit.“ Hauptberuflich war er bis dahin Leiter der Forststation Prad. Die Rubner-Gruppe als Partner Die Suche nach einem passenden, finanzkräftigen Partner war schwieriger als angenommen. Herbert Niederfriniger: „Erst ein Gespräch beim Branchenführer Rubner brachte den gewünschten Erfolg.“ Stefan Rubner erkannte das Potenzial dieser Nische, und so übernahm Rubner die Mehrheit von Soligno, wie das Start-up damals hieß. Allerdings in anderer Form, als sich die beiden Neuunternehmer das vorgestellt hatten. Bedingung von Rubner war, dass die beiden Gründer nicht nur als Gesellschafter fungieren, sondern sie sollten das Unternehmen auch operativ leiten. Eine optimale aktuell holzius: zurück zum Ursprung Die Gratleiste in Schwalbenschwanzform: Kern der leim- und metallfreien holzius-Bauart Konstellation, wie sich im Laufe der Jahre herausstellte. Heute zählt das Unternehmen in seiner Nische des ökologischen Vollholzbaus europaweit zu den drei Marktführern. Aus Soligno wird holzius Anlass dafür war ein Markenstreit mit einem deutschen Unternehmen und ungewissem Ausgang. Die Marke wurde Herbert Niederfriniger von Soligno in holzius umbenannt. Damit einherging auch eine Neuausrichtung des gesamten Unternehmens, und dieser Prozess spiegelte sich in einem weiteren Wachstumsschub wider. Da es in der Produktionsstätte in Prad langsam eng wird, sieht sich das Unternehmen nun nach einem größeren Standort im Vinschgau um. Etwa 400 Ökohäuser hat holzius in den vergangenen zehn Jahren zwischen dem Süden Italiens und dem Norden Deutschlands realisiert. Heute bietet holzius seinen Kunden auch die Möglichkeit, die Bauprojekte bis zur fertigen Gebäudehülle auszuführen, statt nur die Bauelemente zu liefern. Innovative Aufträge in Großstädten wie Berlin, Karlsruhe oder Stuttgart zeigen, dass die Nachfrage nach Bio auch im städtischen Bereich immer stärker angekommen ist. holzius – ein Musterbetrieb der Green Economy Im Sinne einer positiven Ökobilanz gehört zum Bauen auch der Gedanke an eine spätere Entsorgung. „Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen, denken wir heute schon daran, wie es mit den Altlasten aussieht, wenn das Haus einmal abgerissen wird. In unserem Fall ist die Lösung schon beim Bau vorgegeben; denn unbehandelte Vollholzwände ohne Leim und Nägel können leicht wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.“ Auch was den gesamten Energieverbrauch im Fertigungsprozess betrifft, ist es bei holzius in Prad ein Nullsummenspiel. „Wir liefern unsere Holzabfälle an verschiedene

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