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Radius Wintersport 17/18

22 SPORT C 2017 Für jemanden, der mit 18 Jahren als Aushilfsmaurer gearbeitet hat, ist die Bilanz von mittlerweile 225 Weltcup-Rennen (darunter 6 Siege und weitere 8 Podiums) mehr als nur beachtlich. Und mit 5 Medaillen bei Großanlässen (2 Olympia-, 3 WM- Medaillen) gehört Christof Innerhofer zum elitären Kreis der besten Südtiroler Skirennläufer aller Zeiten. Aber es sind nicht nur die nackten Zahlen und Ergebnisse, mit denen sich der 32-Jährige aus Gais im Pustertal in die Herzen der Skifans fuhr. THEMENBEREICH Christof Innerhofer Keiner für die „normale“ Show Egal ob mit der an seinem Skihelm verhangenen und eingeklemmten Torstange samt -flagge in Santa Caterina Valfurva (wo er 2015 dennoch 4. wurde) oder seiner verwegenen Super-G-Fahrt in Kitzbühel 2017, wo er trotz gebrochenen Wadenbeins (!) nur von Matthias Mayer (um 0,09 Sekunden) geschlagen wurde – Christof Innerhofer hat mit schöner Regelmäßigkeit mehr zu bieten als die „normale“ Show auf Skiern. Gebrochen hat sich „Inner“ das Wadenbein bei einem Sturz 3 Wochen vor dem Ist als Model stets gefragt, und für Selfies bei seinen Fans immer zu haben: Christof Innerhofer. Ist nach seiner Wadenbeinverletzung wieder startbereit: Christof Innerhofer. Kitz-Wochenende in Santa Caterina, aber erst sehr viel später wurde der Haarriss im Wadenbein endgültig diagnostiziert. Das vorzeitige Saison- Aus war die Folge, obwohl sich Innerhofer keiner Operation unterziehen musste. Innerhofer haderte dabei nicht etwa mit seinem Schicksal, sondern stürzte sich gleich in die Vorbereitung auf die neue Saison: „Ich habe bis Anfang März mit dem Skifahren ausgesetzt, und dann habe ich bis am 12. Mai noch 30 Skitage absolviert. Am Speikboden herrschten ideale Verhältnisse, und ich konnte dort mit meinen Trainern Raimund Plancker und Hansjörg Plankensteiner dank der Unterstützung der Speikboden AG nach Lust und Laune trainieren und testen.“ Sein Trainingspartner war übrigens Abfahrts-Olympiasieger Didier Defago, der nach seinem Rücktritt als Ski-Entwickler bei Rossignol tätig ist. Lief bis Mitte Mai im Hinblick auf die Saisonvorbereitung alles glatt, so konnte man dies für den weiteren Verlauf nicht behaupten. Beim Sommertraining in Chile und Argentinien spielte das Wetter nicht immer mit, sodass die Skitests nicht aussagekräf-

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