Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Radius Wintersport 17/18

Skilanglauf Dietmar Nöckler Die große Olympia-Chance im Teamsprint Im Skilanglauf wird voraussichtlich nur ein Südtiroler an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teilnehmen. Der ist dafür ein heißer Medaillenkandidat. Dietmar Nöckler steht oft ein wenig im Schatten anderer Südtiroler Wintersportler, aber er hat von den letzten beiden Weltmeisterschaften immer eine Medaille mitgebracht. Die Disziplin, die ihm diese Erfolge – und auch schon einen Weltcupsieg – beschert hat, ist der Teamsprint. Gemeinsam mit dem amtierenden Sprintweltmeister Federico Pellegrino hat er bei der WM 2015 Bronze und 2017 Silber gewonnen. „Mein großes Ziel ist es, mich im Teamsprint für Olympia zu qualifizieren“, sagt Nöckler und stellt damit klar, dass er trotz der Erfolge der vergangenen Jahre keine Garantie auf den Platz an der Seite von Pellegrino hat. Fakt ist aber, dass es in Italien außer Pellegrino derzeit keinen Langläufer gibt, der die Qualität eines Dietmar Nöckler im Teamsprint hat. Hinzu kommt, dass Nöckler/Pellegrino ein eingespieltes Team sind und dass sich die beiden auch privat gut verstehen. So haben sie im Juni mit ihren Freundinnen einen gemeinsamen Kurzurlaub in Sardinien verbracht. Der „richtige“ Urlaub hat Nöckler im April nach Bali geführt. Im Mai stand dann noch einmal Schneetraining auf dem Programm, und zwar in Norwegen. Dort war er mit den Teamkollegen in einem Ort namens Sognefjellet auf 1400 Metern Meereshöhe, wo man bis Ende Juni langlaufen kann. Danach stand bis Ende September nur noch Trockentraining auf dem Programm. Dazu gehört viel Radfahren. Nöckler fährt auch bis zu 180 Kilometer am Stück mit 4000 Höhenmetern. Er ist auch ein großer Fan des Radsports. „Wenn bei Giro oder Tour eine wichtige Etappe auf dem Programm steht, setze ich mich Nöckler mit Skipartner Federico Pellegrino … … und mit Lebenspartnerin Ilaria Debertolis. SPORT C 2017 vor den Fernseher“, sagt Nöckler. Der Sportler, den er am meisten bewundert, ist aber kein Radprofi. Es ist Tennis-Ikone Roger Federer. Nöckler greift auch selbst gern zum Schläger. „Ich spiele viel Tennis und schaue viel Tennis, vor allem, wenn Federer spielt.“ Bei den Olympischen Spielen möchte Nöckler nicht nur im Teamsprint antreten, sondern möglichst auch in der Staffel und über 50 Kilometer. Den Startplatz auf der längsten Distanz hat er fast schon sicher, denn es wird im klassischen Stil gelaufen und vor Olympia gibt es kein 50-km-Rennen auf dieser Distanz. Das beste Ergebnis der „Azzurri“ in der letzten Saison schaffte Nöckler als 14. am Holmenkollen. Neben der Olympia-Qualifikation hat sich der 29-jährige Brunecker, der jetzt in Pfalzen lebt, vor allem ein Ziel gesetzt: „Ich möchte im Skating stabiler werden.“ Außerdem wünscht er sich, gut in die Saison zu starten. „Dann weißt du gleich, dass die Vorbereitung gepasst hat.“ Sich ganz gezielt nur auf ein Ereignis vorzubereiten, davon hält er nichts. Er zweifelt, dass das überhaupt möglich ist. Außerdem gibt es für ihn neben Olympia auch andere Höhepunkte. „Einer ist sicher der Heimweltcup in Toblach und dann natürlich die Tour de Ski.“ DIETMAR NÖCKLER Geburtdatum und -ort: 29. September 1988 in Bruneck Wohnort: Pfalzen Sportgruppe: Polizei 45

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52
Page 53
Page 54
Page 55
Page 56
Page 57
Page 58
Page 59
Page 60