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Radius Wintersport 17/18

6 SPORT C 2017 Ski alpin Der Ultner hat vor einigen Monaten sein neues Haus in St. Walburg bezogen und ist sichtlich zufrieden: „Es ist sehr schön geworden, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Die wollte ich bereits während der Bauphase ändern, es ging aber nicht“, sagt Paris. Wie schon der Volksmund sagt, baut man 3 Mal, bis alles perfekt ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Der 28-Jährige blickt dafür auf einen perfekten Sommer zurück: Zum einen hat er mit Red Bull einen neuen Kopfsponsor, zum anderen ist mit der Stelvio-Piste in Bormio seine Lieblingsstrecke wieder im Weltcupkalender, nach 3 Jahren Pause. In Bormio feierte Paris seinen ersten Weltcupsieg, das war bei der Abfahrt im Dezember 2012. 7 weitere Weltcupsiege später gehört auch er zum erlesenen Kreis der Red-Bull-Athleten. „Das heißt schon was, wenn der eigene Name auf einer Liste mit Skigrößen wie Aksel Lund Svindal, Lindsey Vonn, Erik Guay und Alexis Pinturault steht“, freut er sich. „Natürlich werden bei Red Bull Resultate verlangt, es soll ja eine gute Werbung sein. Aber Druck mache ich mir deswegen keinen, denn ich will die guten Ergebnisse in erster Linie für mich persönlich erreichen“, erklärt der gereifte Modellathlet. Dominik Paris hat auch in diesem Sommer ordentlich sein Trockentraining abgespult, immer unter der Obhut von Matthias Schnitzer, der bereits für die Fitness von Rodel- Dominik Paris Der bescheidene Hausmann „Beim Putzen gibt‘s nichts zu reklamieren, es muss geputzt werden, ob man will oder nicht“, sagt der zweifache Sieger der legendären Hahnenkamm- Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel, Dominik Paris. Legende Armin Zöggeler verantwortlich war. „Die Beinmuskulatur trainiere ich gerne. Da bin ich stark und man sieht rasch erste Erfolge. Bauchmuskeltraining ist hingegen „zach“, da heißt es auf die Zähne beißen. Was ich gar nicht mag, sind Dehnungsübungen. Ich bin starr wie ein Horn. Wenn‘s kracht, bricht der Ski und nicht mein Bein“, lacht Paris, der in seiner Weltcupkarriere erst 2 nennenswerte Verletzungen zu beklagen hatte: Bei einem Trainingssturz in Gröden 2013 zog er sich einen Muskelriss im linken Unterschenkel zu, und beim Training für das Weltcupfinale 2016 in St. Moritz verletzte er sich am linken Oberschenkel- und Gesäßmuskel. Nachdem das Sturmtief „Herwart“ den Weltcupauftakt in Sölden Ende Oktober verblasen hat, fiebert Paris auf die Rennen in Nordamerika hin. Den Anfang macht Lake Louise in Kanada mit Abfahrt und Super-G am 25. und 26. November. „Ein guter Start ist wichtig, das erste Rennen der Saison sollte klappen, das ist gut für‘s Gefühl“, so der 28-Jährige, der 2013 die Abfahrt in Lake Louise gewann und 2014 im Super-G Dritter wurde. Angesprochen auf den Höhepunkt der Saison, die Olympischen Winterspiele, meint Paris nüchtern: „Olympia geht oder geht nicht. Diese Rennen langfristig zu planen, geht nicht“. Die

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