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Radius Wintersport 17/18

10 SPORT C 2017 Ski alpin Manuela Mölgg Erster Schritt zu Olympia ist gemacht Klein, aber fein. So ist die Trainingsgruppe der Ski- Nationalmannschaft, der Manuela Mölgg angehört. Vielleicht liegt auch darin ein Geheimnis ihres zweiten Frühlings im Alter von 34 Jahren. Diesem Team gehören nur 5 Läuferinnen an, darunter auch Chiara Costazza, mit der Manuela Mölgg auf Reisen das Zimmer teilt. „Das ist schon wichtig, dass ich nach den vielen Jahren gemeinsam mit Denise Karbon eine neue Zimmerkollegin gefunden habe, mit der ich mich gut verstehe“, sagt die Ennebergerin, die in der noch jungen Saison den ersten Podestplatz für Italien im Skiweltcup eingefahren hat. Dabei war sie sich im vergangenen Jahr in Sölden ziemlich sicher, dass dies ihr letzter Start am Rettenbachferner ist. Aber als sie im Riesentorlauf wieder bei den Besten dabei war, da war die Verlockung einer weiteren Olympia-Teilnahme doch zu groß. Und so hat sie sogar auf einen Urlaub verzichtet. Sie hat fleißig trainiert und auch daheim in St. Vigil in Enneberg im „Mölgg Dolomites Residence“ ausgeholfen, wenn es die Zeit erlaubt hat. So wie ihre Brüder Manfred und Michael fährt sie gerne und viel Rad. Sie hat sogar an einer fünftägigen Benefizfahrt von Paris nach Modena teilgenommen, bei der pro Kilometer Geld für die Betreuung von schwerkranken Kindern gesammelt wurde. Diese Etappenfahrt hat heuer auch in St. Vigil vorbei geschaut. Eigentlich sollte Manuela Mölgg der sogenannten Gruppe der „Polivalenti“ mit den Stars Goggia, Brignone und Bassino angehören. Aber das wollte sie nicht, denn dort wird praktisch nie Slalom trainiert. Sie fühlt sich im Team der Technikerinnen viel wohler. Dort teilt sie sich mit Irene Curtoni und Chiara Costazza auch den Servicemann. Er heißt Juri Hofer. „Im Riesentorlauf wäre ich schon gerne bei Olympia dabei“, hat sie vor Saisonbeginn gesagt. Nun hat sie mit dem 3. Platz von Sölden schon ein Stück vom Olympia-Ticket in der Hand. Aber sicher ist es ihr noch lange nicht. Erstens hat Italien ein extrem starkes Riesentorlauf-Team, in dem ein 3. Platz in einem Weltcuprennen für die Qualifikation nicht sicher reicht, und zweitens hat sich FISI-Präsident Flavio Roda ganz ausgefallene Qualifikations-Kriterien einfallen lassen, nämlich gar keine. Nur wer vor Olympia in Form ist, soll auch nach Korea fahren. Im Slalom verlief die vergangene Saison für Manuela Mölgg enttäuschend. „Ich war zwar schnell, bin aber viel zu oft ausgeschieden. Da ging dann auch das Vertrauen verloren“, erzählt sie. Schon im ersten Rennen in Levi stand sie ziemlich unter Druck, denn sie war nur noch 28. in der Weltcup-

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