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Radius Wintersport 17/18

Skicross Stefan Thanei Ohne Verfallsdatum Vor 6 Jahren hat er seine Abfahrtsski mit den Skicross-Latten getauscht, und es hat lange gedauert, bis er in der Freestyle-Disziplin angekommen ist. Aber Stefan Thanei war schon immer ein Kämpfer, und mit zwei 7. Plätzen ist er 2016/17 für seine Hartnäckigkeit belohnt worden. Vor allem sein Heimrennen am Watles, wo er bis ins Halbfinale vordrang und Rang 7 belegte, wird Thanei nie vergessen. Umso mehr, weil es wohl der letzte Skicross-Weltcup im Obervinschgau war. Sentimentalitäten haben im Leben eines Profis aber nur begrenzt Platz, und so konzentriert sich der Burgeiser mit Wohnsitz in Meran voll auf den Saisonbeginn in einem Monat. Mit 6 Rennen bis Weihnachten geht es gleich „in die Vollen“, und bei den Rennen in Val Thorens (2 Rennen), Arosa, Montafon und Innichen (2 Rennen) wird auch eine Vorentscheidung für die Olympia-Tickets 2018 fallen. Thanei dazu: „Genauso wie Siegmar Klotz habe ich im Vorjahr schon Top-10-Ergebnisse erzielt, ein kleiner Bonus dürfte also da sein. Aber Fakt ist, dass nur derjenige in Pyeongchang dabei ist, der Ende Jänner in der FIS-Rangliste unter den Top 32 aufscheint.“ Die Saisonvorbereitung war für Thanei heuer eine besondere: Im Juni kam Sohn Johan zur Welt, und natürlich dreht sich seitdem alles um den kleinen Stammhalter von Stefan und seiner Ehefrau Simone. Mit 36 Jahren ist er seit 2 Saisonen der älteste Fahrer im Skicross-Weltcup. Zur ältesten Dame – Ophelie David – fehlen ihm aber noch 5 Jährchen. David, die Grande Dame des französischen Skicross-Sports, wurde am 6. Juli 2017 41 Jahre jung und ist mit 64 Podestplätzen (26 Siege) in 121 Weltcuprennen seit der Premiere in der Saison 2002 der Star der Szene. Wobei David seit 2 Jahren ausschließlich mit den „Azzurri“ trainiert. Sie komplettiert gemeinsam mit dem slowenischen Weltmeister von 2015, Filip Flisar, sowie dem US-amerikanischen Team die internationale Trainingsgruppe, zu der die „Azzurri“ auch gehören und die mit Sack und Pack gemeinsam durch die Skicross-Welt tourt. Debora Pixner Der letzte Weg zurück 4 Kreuzbandrisse hat sie hinter sich, und dabei sollte es bleiben. Der letzte passierte vor einem Jahr am Stilfser Joch. Jetzt ist Debora Pixner wieder fit, und sie ist bereit zu einem neuen Angriff. „Es geht mir gut. Zwar zwicken die Knie ab und zu, aber nach 4 Kreuzbandrissen – 2 pro Knie – sind die Gelenke halt nicht mehr wie neu“, hat Pixner den Humor nicht verloren. Seit Juni trainiert sie wieder mit dem Team. Dabei kann sie auch auf die tatkräftige Unterstützung der französischen Ausnahmefahrerin Ophelie David zählen, die nicht nur mit den „Azzurri“ trainiert, sondern auch Pixners Zimme r- kollegin ist. Wie gut sie schon wieder drauf ist, vermag die 25-Jährige aus Pfelders nicht einzuschätzen. „Uns hat im Sommer die Vergleichsmöglichkeit mit den anderen Nationen gefehlt. Wir waren durchwegs am Stilfser Joch, die Konkurrenz in Saas Fee.“ Trainiert hat die Jus-Studentin, die 2018 in Innsbruck ihren Magister- Abschluss macht, hauptsächlich den Start, ihre größte Schwäche. Auch die Sprungtechnik wurde verfeinert. Neben Top-10-Plätzen im Weltcup ist Olympia 2018 das große Saisonziel STEFAN THANEI SPORT C 2017 Familienmensch Stefan Thanei mit Ehefrau Simone und Sohn Johan. Vom Abfahrer zum Skicrosser: Stefan Thanei. Geburtsdatum und -ort: 3. September 1981 in Schlanders Wohnort: Meran/Burgeis Sportgruppe: Carabinieri von Pixner, die mit ihrem Freund Felix in St. Johann in Tirol zusammenlebt. „Vor 2 Jahren war ich beim Testevent in Bokwang dabei und belegte dort Rang 11. Das ist ausbaufähig, aber vorerst will ich Schritt für Schritt machen.“ Es sind mit großer Wahrscheinlichkeit die letzten Schritte als Spitzensportlerin. „Es ist gut möglich, dass ich nach dieser Saison meine Karriere beenden werde“, blickt Pixner schon vielsagend voraus. DEBORA PIXNER Geburtsdatum und -ort: 24. September 1992 in Meran Wohnort: Pfelders/St. Johann in Tirol Verein: SC Passeier 49

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