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Radius Wintersport 17/18

achte Saison als Servicemann von Manfred Mölgg (Schwester Manuela ist 34). Zwar musste er über die Sommermonate einige Wochen mit der Skipräparierung aussetzen, weil er sich bei einem Radrennen einen Unterarmbruch zuzog, für Manfred ist Michael aber die wichtigste Vertrauensperson. „Er ist für mich nicht nur Servicemann, er ist auch Trainer, Einflüsterer und ganz einfach mein Schatten.“ Apropos Rad: Diese Leidenschaft hat Manfred Mölgg in seiner skilosen Zeit schon seit mehreren Jahren voll im Griff. Im Frühling war er mit einigen Radkollegen auf Mallorca, und die Wochenenden im Juni gehörten ausschließlich der Teilnahme an Radrennen. „Ich brauche diese Abwechslung für den Kopf und für den Körper. Es ist eine tolle Challenge nicht nur unter Freunden, sondern auch, um meinen inneren Schweinehund ständig neu zu besiegen.“ Die Dritte im Bunde der Mölgg-Family ist Manuela, die mit Rang 3 in Sölden sensationell in die neue Skisaison gestartet ist. Dass sie dieses Ergebnis erreicht hat, ist zu einem Teil auch Manfred Mölgg zu verdanken. Denn er war es, der ihr geraten hatte, noch ein Jahr anzuhängen, nachdem bei Manu Zweifel aufkamen, ob es nicht besser wäre, im Frühling 2017 einen sportlichen Schlussstrich zu ziehen. MANFRED MÖLGG Geburtsdatum und -ort: 3. Juni 1982 in Bruneck Wohnort: St. Vigil in Enneberg Sportgruppe: Finanzwache Hat auch einem Marcel Hirscher die Grenzen aufgezeigt: Manfred Mölgg (rechts). Ski alpin Verena Stuffer Das Feuer brennt Sie ist eine der wenig übrig gebliebenen Veteraninnen im Damen- Speed-Zirkus. Gemeinsam mit Teamkollegin Hanna Schnarf sowie den US-Amerikanerinnen Lindsey Vonn und Stacey Cook – alle Jahrgang 1984 – macht sich Verena Stuffer einmal mehr auf, den Angriff der „next generation“ abzuwehren. Die 33-Jährige kann es nicht erwarten, bis es wieder losgeht. Dass die Fahrt zum Herbsttraining in Copper Mountain (US-Bundesstaat Colorado) Anfang dieser Woche um 3 Tage nach hinten verschoben wurde, passte ihr nicht in den Kram. „Ich will Ski fahren, ich will trainieren. Und das geht nirgends so gut wie in Nordamerika. Es ist der ideale Ort, SPORT C 2017 um sich in aller Ruhe auf die ersten Renneinsätze vorzubereiten“, gibt sie die Marschrichtung bis zum Speed-Auftakt vom 1. bis 3. Dezember in Lake Louise (Kanada) vor. Kein Wunder, dass Stuffer „heiß“ ist: Im Frühling 2016 riss sie sich das Kreuzband im Knie und feierte nur 7 Monate später genau in Lake Louise ihr Comeback – mit nur ganz wenigen Trainingstagen in den Beinen. Es folgte eine Saison mit Auf (u.a. 6. in der Cortina-Abfahrt) und Ab’s (u.a. 35. in Altenmarkt, nur ein Top-30-Ergebnis im Super-G), aber „die Konstanz, über eine ganze Saison schnell zu sein, war eh noch nie meine Stärke“, wie sie zugibt. Heuer konnte sich Stuffer auch dank der Hilfe ihrer Trockentrainerin Monika Müller perfekt vorbereiten, es zwickt nirgends und sie konnte alle Trainingseinheiten voll mitmachen. Das ist für eine Athletin ihres Alters eher ungewöhnlich, aber Stuffer war noch nie eine, die sich über zu hartes oder zu viel Training beklagt hat. Dafür weiß sie die Sonnenseiten ihres Berufs viel zu sehr zu schätzen. Und weil sie auch nach mittlerweile fast 15 Jahren Ski-Weltcup als mehrmalige Stehauf-Frau noch immer mit von der Partie ist, weiß sie auch, was von ihr verlangt wird: „Meine Disziplin ist die Abfahrt. Ich will beim olympischen Abfahrtslauf 2018 am Start stehen. Und um das zu schaffen, muss ich vorher starke Leistungen liefern. Dafür arbeite ich seit Monaten jeden Tag.“ VERENA STUFFER Geburtsdatum und -ort: 23. Juni 1984 in Bozen Wohnort: Monte Pana/ St. Christina in Gröden Sportgruppe: Carabinieri 29

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