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Verlagskatalog Athesia-Tappeiner Frühjahr 2018

© Klaus Peterlin 4 Jugendzeit anno dazumal Meine Töchter staunten nicht schlecht, als Oma von ihrer Jugendzeit erzählte. Unsere Oma Frieda ist 1932 geboren. Ab 1938 hat sie die Volksschule in Oberwielenbach besucht. Zu ihrer Schulzeit war die Schule nur für Buben als wichtig eingestuft. Die Mädchen mussten sich verheiraten, Kinder kriegen und arbeiten. Daher war es zu ihrer Zeit ganz normal, dass nur die Buben in den Schulbänken saßen, während die Mädchen auf einer normalen Bank am Rand sitzen durften. Meistens strickten sie nebenbei. Mit dreizehn Jahren, kurz nach Kriegsende, durfte sie mit vier Freundinnen zu Fuß nach Spinges pilgern. Sie hatte sich wochenlang auf diesen Ausflug gefreut, war es doch das erste Mal, dass sie von zu Hause weg durfte. Meinen Töchtern erzählte sie, dass die letzten sieben Kilometer zwar etwas steil gewesen waren. Aber sie beschwerte sich nicht, dass der gesamte Fußweg 39 Kilometer über Schotterstraßen lang war und dass sie den Weg mit schlechtem Schuhwerk und ohne Geld in der Tasche von frühmorgens 3.30 bis nachmittags 16.00 betend bewältigen mussten. In Spinges angekommen besuchten die Mädchen die heilige Messe, und anschließend bekamen sie bei einer Schneiderin Milch und hartes Brot und durften bei ihr auf dem Stubenofen übernachten. Meine Töchter lauschten gespannt den Erzählungen von Oma Frieda und waren unglaublich fasziniert. Am nächsten Tag hatten sich die vier Freundinnen wieder zu Fuß nach Hause aufgemacht. Oma hatte Blasen an den Füßen und bemerkte lediglich, dass es etwas mühsam gewesen war. „Etwas“ ist gut, meinte daraufhin unsere Tochter.... Für die heutige Jugend ist oft bereits der Weg vom Sofa zur nächsten Fernbedienung mühsam ... 2 | Cremig · Himbeer-Schokotraum Himbeer-Schokotraum · Cremig | 3 4 | Cremig · Himbeer-Schokotraum Himbeer-Schokotraum Springform: 24/26 cm Ø · Backtemperatur: 180 Grad Backzeit: etwa 45 Minuten · Kühlzeit: etwa 2,5 Stunden FÜR DEN BODEN 125 g Butter 100 g Bitterschokolade 3 Eier 100 g Zucker 150 g Mehl 3 EL Kakaopulver 50 g Haselnüsse gerieben 1 EL Vanillezucker 1 TL Backpulver FÜR DEN BELAG UND DIE CREME 5 EL Himbeerkonfitüre 5 EL heißes Wasser 300 g Himbeeren 200 ml Sahne 3 EL Zucker Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine bei mittlerer Stufe schaumig schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis der Eischnee steif und glänzend ist. Mehl, Kakaopulver, Nüsse, Vanillezucker und Backpulver mischen und zusammen mit Eigelb, Schokolade und Butter unter den Eischnee heben. Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen backen. Gleich nach dem Backen mit einem Messer aus der Form lösen und auskühlen lassen. Den Tortenboden auf einen Tortenteller stürzen und das Backpapier entfernen. Vom Tortenboden eine Scheibe von etwa 1 cm abschneiden, zerbröseln und Beiseite stellen. Himbeerkonfitüre mit heißem Wasser verflüssigen und diese auf den Tortenboden streichen. Frische Himbeeren darauf verteilen und etwa 10 Himbeeren für die Garnitur aufbewahren. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und auf den Himbeeren verteilen; Tortenbrösel darüber streuen und mit den restlichen Himbeeren garnieren. Im Kühlschrank etwa 2,5 Stunden kühl stellen. MEINE TIPPS Verwenden Sie zum Schlagen des Eischnees unbedingt eine große, fettfreie Schüssel! Anstatt der Himbeeren eignen sich auch Heidelbeeren oder Erdbeeren mit der entsprechenden Konfitüre. Himbeer-Schokotraum · Cremig | 5

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